die letzten beiden Tage war mal wieder Mathema Campus angesagt. Wie immer eine gelungene Veranstaltung mit vielen interessanten Themen.
Für mich die Möglichkeit mir eine Meinung über „Google Juice“, das „Java Module System“ und die neuen Features in Java 7 zu machen.
Auch recht interessant finde ich das Thema Java FX Script, da ich glaube hier Lust verspürt zu haben mal einen Swing Client zu schreiben. Und das ging mir mit Swing noch nie so!
Wie und Das sich der aktuelle Hardware Trend in Form von Multi Core Prozessoren auf die Softwareentwicklung auswirken wird, war mir bis jetzt nicht bewusst. Das hießt Nebenläufigkeit und ihre Probleme wird uns in Zukunft mehr und mehr betreffen. Es geht ja darum die angebotenen CPUs möglichst gut zu nutzen. Und das geht nun mal nur wenn man auch alle angebotenen Kerne nutzt. Parallelverarbeitung wird also Pflicht. Ich denke im Client – Server Umfeld (viele parallele User und ein Server) kann man durch die Ideologie dahinter die angebotenen Kerne recht gut nutzen. Aber bei Batches und Clientanwendungen, die traditionell auf einen Main Thread ausgerichtet sind, wird sich einiges ändern. In diesem Zusammenhang wurde dass Java Concurrency Framework vorgestellt. Jedoch wird mal wieder nix zum JEE ausgesagt. Auch hier wäre es doch sehr spannend mehrer Jobs zu starten und nach Abarbeitung
ein Ergebnis aus allen allen Ergebnissen zurück zu liefern. Ich möchte nix von JMS und MDBs hören, die können gerne als Basis arbeiten!
Wenn auch nix richtig neues: Closures in Java 7 sind cool. Und alle Ungläubigen werden sich auch daran gewöhnen. Zumal wir ja noch Zeit haben, da die meisten ohnehin erst den Sprung auf Java 1.5 geschafft haben.
Das Java Module System ist längst überfällig. Eine abschließende Meinung kann ich mir darüber noch nicht bilden. Vergleichen gegen OSGI und Maven geht nicht, da doch recht unterschiedlich Aspekte damit abgedeckt werden. Die einzige Frage ist wird es uns bei unseren Problemen weiterhelfen? Und da glaube ich schon, da erstmals nur der Aspekt Modul behandelt wird. Deshalb glaube ich ein Maven kann auch mit JAM existieren da Maven nicht nur Dependencys verwaltet. Aber vielleicht könnte man aus den Dependencys von POM´s die JAM Files generieren. OK, da wird der Eine oder Andere die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, aber Maven bietet einfach noch anderes.
OK wo hab ich meine Senf noch nicht zu abgegeben?
Google Juice muss sich an Spring messen. Annotationen, keine XML Files – Ansichtssache! Ausschlaggebend für mich ist das man Spring noninvasiv betreiben kann und Juice eben nicht. Für Google Juice spricht die übersichtliche Codebase und keinerlei Abhängigkeiten – ein JAR und Gut. Spring ist die größere Plattform. Na, dass ist für mich bis jetzt kein Grund mich intensiv mit Juice zu beschäftigen.
In Java FX Script hab ich mich ohne große Erwartungen gesetzt. Das lag nicht am Speaker! (der arbeitet derzeit mit mir zusammen und hat da Thema auch sehr gut wiedergegeben) Aber nach der Session muss ich sagen ich hätte lust mal eine Anwendung damit umzusetzen. Das Spricht dann für Sascha Groß, da ich jetzt interessiert am Thema bin. Ob sich ein Java FX gegen Flash und Silverlight behaupten kann wird man sehen aber als Alternative zu Spring Coding interessant.
Also: super Veranstaltung, nette Gespräche, wir kochen alle mit Wasser, Java for Life?!

